Fahrradwege
abgeschminkt

Und die Welt sang für ihn ein Liebeslied, Vielen dank, du Verlierer, dass es dich gibt. Abwärts, Die Ballade von Karl Arsch

Baustellen auf Radwegen

Insbesondere an kleineren Baustellen scheinen die verbindlichen Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen unbekannt zu sein, soweit Radwege davon betroffen sind. Die meisten Baustellen, auch private, an den Sonderwegen, beenden die Benutzungspflicht. Während Fahrbahnsperrungen ausführlich ausgeschildert werden, dürfen Radfahrer durch die Gegend irren.

Bagger auf Sonderweg.
Der Bagger gurkt hier fleißig rein und raus.
Gehweg durch Baugerüst überbrückt, Radweg durch Holzwand schmaler.

So sieht das aus, wenn über einem Fahrradladen am Dach gebaut wird. Zwischen Bordsteinkante und Holz liegen 1,44 Meter, das Blau wurde auf 80 cm reduziert. Wenn hier eine Tür aufschwingt, ist man als Radfahrer auf jeden Fall dran; Ausweichen nicht möglich. Aber Hauptsache, das heilige Blech darf da weiterhin stehen. Auch den Fahrradladen interessierte das nicht.

Einige Tage nach einer Beschwerde stellte man direkt am Bordstein einige Warnbaken auf. Wie gesagt: Hauptsache, das heilige Blech darf da weiterhin stehen.

Baustelle als Behinderung.
An der Alexanderstraße wird gebaut. Man stellt „Tempo 30“ auf, überredet aber mit „Radfahrer andere Straßenseite benutzen“ eben jene dazu, natürlich zusätzlich behindernd, damit die Autos auch ja gut von der Tanke runter kommen.
Klein-Lkw auf Geh- und Radweg.
Der Baggerfahrer kann den Weg nicht sehen, der Freund und Helfer drückt beide Augen zu.
Autos auf Gehweg.
Hier wird am Gebäude gebaut.

Die Stephanibrücke in Bremen mit über 90000 Kfz, 10% Lkw, am Tag muß entlastet werden. Also verengt man das Wegelchen mit einem Bauzaun, der mehr wiegt, als die Radfahrer mehrerer Stunden zusammen. Ein lustiges Schild wird natürlich ebenfalls drangepappt.