Fahrradwege
abgeschminkt

Beschreibung des Bahnhofsplatz

Bahnhofstraße — Kaiserstraße

⇐ Moslestraße

Kaiserstraße — Klävemannstraße

Klävemannstraße — Güterstraße


Straßburger Straße — Klävemannstraße

Zu Ihrer eigenen Sicherheit.Die neue Fahrradstation. Dieser Zettel, an jeder Ecke hängt einer, kündigt es an: Wie es draußen aussieht, geht es innen weiter. Da sie, noch?, wenig genutzt wird, macht es nichts, daß man nur unten einparken soll. Das man sich die Rübe einhauen kann, merkt man dann, wenn man sein Rad rein schieben will: Die obere Schiene ragt einem direkt ins Gesicht, einparken ist nur mit langem Arm möglich. Mich wundert es nicht mehr, daß man in einer Fahrradstation den Boden so glatt macht, das vor dem Befahren gewarnt wird.

Bügel an Schiene.Der Rat, daß Fahrrad abzuschließen, scheint angemessen: Man kann es zwar anschließen, im Falle eines Bügelschlosses reicht das Durchtrennen einiger Speichen, was man auch vor laufender Kamera wagen kann. Vorne kann man es nicht anschließen, da wenig Platz und Gefahr für den Kopf.

Schiene auf Gepäckträger.Nicht nur seitlich ist wenig Platz, auch nach oben hin.

Insgesamt macht der Neubau, auch ohne Fahrrad-Abräumaktion, den Eindruck einer Radverkehrsverhinderungspolitik. Die Fahrradstation auf der anderen Seite des Bahnhofs dagegen ist gut zu benutzen: Parken nur ebenerdig an Bügeln.

Klävemannstraße — Kaiserstraße

Parkplatz als Fußgängerzone.Alles neu hier. Trotzdem muß man auch hier laufen, wie kann es anders sein. Der Radweg ist gepflastert der Schönheit wegen.

Geparkte Fahrräder.Hier will man sein Fahrrad nicht abstellen. Nicht, wenn es noch etwas wert ist. Erste Reihe: Die Bügel stehen so weit auseinander, dass je 2 Räder reine Platzverschwendung wären. Also werden noch welche dazwischen gestellt, viele davon kippen um. Die zweite Reihe besteht aus Felgenbrechern.

Noch mehr Parkplätze.An anderer Stelle gibt es noch mehr Felgenbrecher.

Am 2002-08-26 werden alle Fahrräder, die sich außerhalb der Abstellanlagen befinden, entfernt. Dagegen hält man es nicht für nötig, vorher Fahrradleichen auf den Parkplätzen zu beseitigen. Auch sieht die neue Fahrradstation noch unfertig aus, die Leute wissen nicht, daß sie bereits geöffnet ist. Der ADFC findet die Aktion überzogen.

Einige Jahre später berichtet die NWZ, daß hier 63 Schrotträder entfernt wurden. Sie sollen 2 Monate lang nicht bewegt worden sein.

Die Stadt sieht sich rechtlich auf der sicheren Seite. Dass Braunschweiger Verwaltungsrichter in einer in dieser Woche veröffentlichten Entscheidung das Abstellen von Fahrrädern auf Fußgängerflächen vor dem Bahnhof trotz Verbotsschildern als zulässig bezeichnet hatten – sofern sie nicht behindern (die NWZ berichtete), stört die Oldenburger wenig. Sie hatten schon früher bei einem vergleichbaren Streit in Lüneburg darauf verwiesen, dass sie rechtlich nicht über die Straßenverkehrsordnung, sondern über die Gefahrenabwehr (aus der Abteilung „Sicherheit und Ordnung“) gehen. Da komme das „in Obhut nehmen von Fundsachen“ in Frage, meint Krogmann oder (von Seiten der Radfahrer) „illegale Abfallbeseitigung“.

Leerer BahnhofsplatzFür Fahrräder 2 Ecken, damit der Platz frei bleiben kann.

Kaiserstraße — Bahnhofstraße

Nach dem Parkplatz in der Fußgängerzone fährt man durch eine ebensolche.

⇒ Moslestraße