Oldenburger
Radverkehrsanlagen

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Seid vernünftig — verlangt das Unmögliche!

So soll es sein

Einige Beispiele zeigen, daß es auch ohne Diskriminierung der Fahrradfahrer geht.  Das es geht, will Wien beweisen (1 2) und hat Berlin längst bewiesen.

Hierzugegend fallen mir bloß der Melkbrink und die Schützenhofstraße ein, bei welchen das Blau irgendwann einmal entfernt wurde.  Es ist natürlich nicht so, daß man nicht trotzdem angehupt, bedrängt und aufgeschrieben wird.

Seit ich mal in Bad Wildungen war, weiß ich, daß bei genereller Anwesenheit von Radwegen Autofahrer leichter aggressiv gegenüber Radfahrern werden.  In jenem Örtchen gibt es Radwege nur in homöopathischer Dosis.  Autos fahren zwar wesentlich schneller als hier, überholen dabei aber immer ordentlich; angehupt wurde ich in 4 Wochen kein einziges mal, auch nicht da, wo doch mal ein Radweg vorhanden ist (sogar mit Blau).  Das ist das genaue Gegenteil zum sonst vergleichbaren Bad Zwischenahn.

Auch in New York City radelt man meistens, wo es sich gehört. (:  Welcome to the Jungle!  London schafft man am schnellsten mit dem Fahrrad (1 2 3), auf den Fahrbahnen.

Medien

Nur ganz selten gibt es vernünftige Artikel, die das wichtige und richtige auf den Punkt bringen, wie zum Beispiel Radfahrkunde für Anfänger mit Radfahrer sind keine Fußgänger. So banal das klingt, so schwer ist es offenbar zu begreifen — von allen. Radfahrer gehören deswegen nie und nimmer auf den Gehsteig, sondern auf die Straße. Verludert und verwischt wurde dieses simple, einleuchtende Prinzip bloß von bescheuerten Verkehrsplanern, die gelbe Striche auf Gehsteige pinseln und Radampeln mit Fußwegampeln gleichschalten.

Oder Spiegels Warum eine Helmpflicht Radlern wenig hilft.  Oder Radweg-Placebos, koste es was es wolle!Hamburg, Stadt der kompromisslosen Autogerechtigkeit geht auch.  1

Satire macht auf Mißstände aufmerksam, so etwa Der 7. Sinn — Krieg auf deutschen Straßen.