Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.
Edmund Burke
Irgendwann kommt vielleicht die Frage auf, für wen denn eigentlich das Gefährlich-Reden und Verdrängen des Fahrradverkehres Vorteile bringt, welches durch Gefahr-Kampagnen, Werben für Helme und Freizeit-Image betrieben wird.
Automobilbau und Anhang leben vom Autowahn und finden gut, das viele doch nicht vom Auto aufs Fahrrad umsteigen.
Lobbyisten wie ADAC und ACE haben lieber mehr als weniger zahlende Mitglieder, wozu ein Feindbild ganz nützlich ist.
Helmproduzenten: Die Hersteller, die sonst nichts mit dem Fahrrad zu tun haben, nehmen ebenfalls mehr ein, denn die treuen Radfahrer legen sich eben auch Helme zu. Ob beim Handel etwas hängen bleibt, ist fraglich, denn der Fahrradverkehr geht zurück.
Radwege werden gebaut, um Autofahrer vor den Radfahrern zu schützen. Sie müssen benutzt werden, weil sie von teuren Steuergeldern bezahlt worden sind.
faßte Bernhard Kraft Geblubber zusammen.Versicherungen: Das sie bei vermehrten Auto-Unfällen auch mehr zahlen müßten, dürfte egal sein, denn die Ausgaben werden von den Einnahmen gedeckt. Bei Autos ist aber durch größere Schäden der Umsatz höher. Außerdem bemühen sich Versicherungen, die sowieso schon geringeren Zahlungen an Radfahrer weiter zu verringern, indem sie ihnen per Klage die Schuld zuschieben.
Politik: Da die Geschichte mit der (Un)Sicherheit ein Selbstläufer ist, kann die Politik für oder gegen den Radverkehr mitmischen, es gibt immer Pluspunkte. “Fördert” sie den Fahrradverkehr durch Wegelchen und Werbung, hat sie was dafür getan. Geht es gegen die gefährlichen Rüpel-Radler und für Kennzeichen, ist sie für die anderen Verkehrsteilnehmer eingetreten.
Behörden brauchen sich nicht zu rechtfertigen, wenn sie das umsetzen, was alle wollen.
Baulastträger bekommen gefördert, die ansonsten auf jeden Fall notwendigen müssen sie komplett selbst bezahlen. Radwege
steht hier absichtlich nicht, denn die Förderungen hängen von der Benutzungspflicht ab.
Baufirmen freuen sich über größere Aufträge.