Die Welt will betrogen sein.
Sebastian Brant
Die meisten Ursachen, einschließlich der strukturellen Gewalt, waren und sind sicherlich zugleich eine Folge der Einstellung zu Radfahrern oder zum Radverkehr. Unser Auto-Zentriertes System läßt alles ohne Motor als Störfaktor erscheinen und verleitet dazu, gegen Radfahrer und manchmal auch gegen Fußgänger vorzugehen.
Radfahrer müssen leiden, wenn doch mal der Autofahrer eingeschränkt wird. Obwohl viele verkehrsbeschränkende Maßnahmen, wie verkehrsberuhigte Bereiche, Fußgänger- und Geschwindigkeitszonen, nur zum Begrenzen der schlimmsten Auswüchse des Kfz-Verkehrs angelegt werden, werden auch Radfahrer, die die negativen Eigenschaften nicht aufweisen, den Beschränkungen unterworfen, oft genug sogar stärker. Einbahnstraßen dienen der Bequemlichkeit der Autofahrer, Parken vor der Haustür auf schmaler Fahrbahn. Trotzdem müssen unbedingt auch Radfahrer nur in einer Richtung fahren dürfen (außer in Oldenburg), um dann noch für die kostenlosen Parkplätze mit aufzukommen. Aufpflasterungen sollen die Unsicherheit von Radwegen reduzieren, indem sie Autos ausbremsen; aber auch Radfahrer werden belästigt, umso mehr, weil meist grob gepflastert wird. Erfurt sperrt auch für sie den Bahnhofstunnel, obwohl es mit Radfahrern keinerlei Probleme gibt, und verteufelt sie mit Dominanz der Ignoranz.
Unfallursachen werden verschwiegen oder systematisch von ihnen abgelenkt. So ist der sogenannte Tote Winkel zwar allseits bekannt, verschwiegen wird aber stets, daß Radfahrer auf Radwegen und Radfahrstreifen in sie hinein geführt werden, bzw. wegen der Ampelschaltungen beim Warten dieser Winkel um sie herum aufgebaut wird (1 2 3 4 5 6). So kommt das Wort “Radweg” bei Round Table nur einmal überhaupt vor, wie auch in allen Unfallmeldungen jede Andeutung der tatsächlichen Ursache strikt vermieden wird. Dem entsprechend wird als Abhilfe niemals etwa das Abschrauben von , und gefordert, sondern weitere Spiegel beim Verursacher (1 2 2 2 3), welche sich längst als Wirkungslos erwiesen haben (1 1 1 2). Oder es gehen Ermahnungen an die Radfahrer, sich doch bitte vor dem Toten Winkel in Acht zu nehmen und auch mal auf die Vorfahrt zu verzichten, womit diesen die Schuld zugeschoben wird, denn die lassen sich ja anscheinend grob fahrlässig oder sogar absichtlich überfahren. Zudem weiß dank dieser Feststellung der Ursache nun jeder, das Radwege gut sind, die können ja nicht Schuld sein.
Selbst bei ungewöhnlichen Maßnahmen zum “Schutz für Radfahrer” wird die Mauer des Schweiges aufrecht erhalten. Futurezone des ORF berichtet über eine Signalanlage, die rechts abbiegende Autofahrer vor herannahenden Radfahrern warnt, erwähnt aber nicht die Quelle der Unsicherheit. Ebenso in Kopenhagen. Noch besser sind die Rüttelwellen für einbiegende Autofahrer, die freies Blickfeld haben. Und, nahezu unvermeidlich, Sichere Kreuzungen durch kommunizierende Fahrzeuge und Sichere Kreuzung dank Laser-Scanner und WLAN, welche Radfahrer erkennen sollen und so für reine Symptombekämpfung stehen. Aber hey! Wen interessierts, daß Radfahrer von rechts, auf der linken Seite, eben nicht erwartet werden. So geht man auch in Norderstedt vor, wo man sich darüber aufregt, daß die Verengung der Einmündung zu Staus führt und stattdessen Rücksicht verlangt.
Allgemein wird der Beitrag der Radwege zu Unfällen allenfalls mit wenigen Worten erwähnt, weil es sich halt nicht vermeiden läßt.
Bernd Sluka zog zur verschwiegenen Unsicherheit einen passenden Vergleich:
Nachdem demnächst die Lkw für die Autobahnen bezahlen, wird das neue Verkehrszeichen 236 eingeführt. Es wird so ähnlich aussehen, wie Zeichen 311, nur rund statt quadratisch, und gebietet mehrspurigen Kraftfahrzeugen unter 3,5 t zul. Gesamtgewicht die Pflicht, einen so gekennzeichneten Weg zu benutzen. Andere, schwerere Kraftfahrzeuge dürften dort nicht fahren. Einspurige Kraftfahrzeuge können durch Zusatzzeichen die Erlaubnis zur Benutzung bekommen. Das neue Zeichen wird zunächst an den Seitenstreifen aller Autobahnen und Kraftfahrstraßen aufgestellt, sofern sie mindestens 2,50 Meter breit sind (lichte Weite einschl. Zeichen 295 als Trennlinie und Grünfläche nach rechts bis zur Leitplanke) und die Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen abgeschafft. Damit wird endlich der Verkehr entzerrt, nach Fahrzeugarten sortiert und sicherer gemacht.
Manche Kommentare zu Unfallstatistiken (1 2) und die falsche Darstellung sind sicherlich eine Ursache der Jagd auf Radfahrer. Den Zahlen nach sind zwar in den meisten Fällen nicht die Radfahrer schuld, als angebliche Ursache werden jedoch nur oder hauptsächlich die Fehlverhalten der Radfahrer hervor gehoben. Und am Ende sollen sie noch selber Schuld sein.
Taten werden zu Unfällen und Tatorte zu Unfallstellen (1 2 3). Egal, wie brutal die Gewalttat ist, sobald ein Kraftfahrzeug als Tatwaffe (gegen einen Radfahrer) dient, wird der Angriff als Unfall verharmlost, damit vorsätzliche Taten gegen die körperliche Unversehrtheit und das Leben Anderer als Versehen verharmlost. Nicht nur die Verkehrsverstöße, die zu den häufigsten und schwersten Schäden führen, werden systematisch nicht verfolgt, die Harmlosigkeiten der Radfahrer hingegen werden von allen gegeißelt.
Aggressivität sei eine Frage der Kenntnis der StVO, wird immer wieder behauptet, meistens, nachdem die stoßstangenbewehrten Maßnahmen der Autofahrer zu Konflikten aller gemacht wurde. Zur Abhilfe müßten einfach alle Beteiligten über die Inhalte der StVO aufgeklärt werden, lautet die Schlußfolgerung. Tatsächlich wird so nicht nur der Eindruck erweckt, Radfahrer wären irgendwie mitschuldig, weil sie ja auf der Fahrbahn fahren. Die nicht ausgesprochene Botschaft: Man darf Radfahrer durchaus maßregeln, wenn man die StVO kennt, was Autofahrer denn ja oft genug tun, das ansonsten staatliche Gewaltmonopol gilt nicht.
Radfahrer werden getäuscht mittels behaupteter Vorteile. In Lemgo hat man einen Anforderungstaster für eine Ampel vorverlegt, was man als grüne Welle
bezeichnet, aber gerade mal für Fußgänger taugt. Für eine grüne Welle sind mindestens 3 Ampeln notwendig, 12 Sekunden auf 30 Meter sind ungefähr 9 Stundenkilometer, die Ampel ist immer noch standardmäßig Grün für die Kraftfahrzeuge. Man stelle sich entsprechendes mal für induktionsschleifen verwöhnte Autofahrer vor…
Man muß gar nicht an eine Verschwörung denken, wenn es um die Diskriminierung von Radfahrern geht. Vielmehr bedingt eins das andere: Politik und Freunde fordern Radwege, welche unter der Aufsicht von Behörden zu auf Gehwegen angelegten Schrott werden und prompt zu Konflikten führen, gegen die mit medialer Begleitung polizeilich vorgegangen werden muß, weshalb Radfahrer repressiert gehören und auf gar keinen Fall auf die Fahrbahn, ein weiterer Grund für behördlich aufgestellte blaue Schilder… Ein perfekter Teufelskreis.
Die Gesamtheit aller Maßnahmen gegen den Radverkehr, gegen die Radfahrer, werden natürlich von jedermann, vielleicht nur unbewußt, registriert, woraus sich dann logischerweise ableitet, das Radfahrer minderwertig sind und kein Verkehr, was dann in eine entsprechende Einstellung mündet.
Zwecks Beglückung ihrer Klientel, welche nach jahrzehnterlanger Gehirnwäsche durch Behörden und Autolobby jede Aufklärung verweigert, setzen sich Politiker immer wieder für den Fahrradverkehr ein, meist, indem sie ganz simpel Radwege machen lassen.
Was vom Einsatz übrig bleibt, macht eine Antwort aus Winsen deutlich: Der Gedanke, Radfahrer könnten auch nur grundlegende Ansprüche haben, womöglich ähnlich wie Autofahrer, scheint den Verantwortlichen lächerlich.
ich habe habe mit entzücken ihre E-mail an Herren Winkler gelesen. Eigentlich finde ich diese sache so albern das mann es garnicht kommentieren braucht. Aber das sie einen Radweg der im Herbst (im Herbst verlieren Bäume ihre Blätter) voll Blätter liegt, als unbenutzbar bezeichnen setzt der ganzen Sache wirklich die Krone auf.
Seien sie sicher die Natur wirds schon richten, und in ein paar Wochen sind die Blätter auch wieder weg.
Und wer sich derartigen Naturgewalten nicht aussetzen will sollte mit seinem Fahrrad lieber zu Hause bleiben.
Dem entsprechend wird reagiert, wenn ein Radfahrer jemanden auf einem Radweg umfährt: Der Hannoveraner CDU-Mann Küßner kann sich außer Drängelgittern auch vier Ampeln vorstellen oder Aufpflasterungen auf dem Radweg, um das Tempo zu drosseln.
, was er wohl als praxisnahe Ideen
von Politikern versteht, tatsächlich aber dem Radfahrer Absicht unterstellt mit der in Folge notwendigen Sippenhaft.
es muss für die Radfahrer das Gleiche wie für die Autofahrer gelten
heißt es zum Beispiel bei den Römer Grünen, anschließend mit Es werden nach und nach die Fahrradrouten eingerichtet, die – sicher oft mit Hindernissen – quer durch Frankfurt verlaufen
das Gegenteil. Weiter gehts dann mit es sind Planungen umgesetzt worden, es gibt Fahrradrouten quer durch die Stadt
— vorher konnte man also nur mit dem Auto quer durch die Stadt fahren. Aber auch die Qualität spielt eine Rolle: eigene Vorstellungen entwickelt werden müssen, sind einheitliche Standards für Radwege
, nicht etwa gute oder gar bessere Standards, der bisherige Mist soll vereinheitlicht werden.
Um die Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern, wollen die Grünen den Autoverkehr reduzieren. Deshalb fördern wir bewusst vorrangig Busse und Bahnen, den Fahrradverkehr und das zu Fuß Gehen.
meinen die Kölner Grünen. “Förderung” des Radverkehrs als reines Mittel zum Zweck.
Die Oldenburger Grünen fordern die Sanierung
nur der schlechtesten Strecken vor allem an Hauptrouten
. Die hiesige CDU steht da in nichts nach mit einen Rad- und Fußwegebau
trotz der sowieso schon sehr engen Fahrbahn
. Also sollen wohl Fahrräder auf den noch schmaleren Gehweg.
Trittin sprach aus, was man aus solchen Vorgehen schließen kann: Die wahre Autopartei sind die Grünen!
Helpser Politiker fordern, dass Radfahrer entlang der Riepacker Straße von der Straße geholt werden, und zwar dem perversem “Argument”, daß es Unter der Bahn wird es kriminell
: Reichau sagte, die aktuelle Situation entlang der Riepacker Straße ist für Radfahrer nicht hinnehmbar. Speziell im Bereich der Bahn-Unterführung werde es “kriminell”, weil die Autofahrer dort regelrecht rasen. Aus eigener Erfahrung wisse sie, dass man sich mit dem Fahrrad auf der Straße als Störfaktor für motorisierte Verkehrsteilnehmer und zudem von diesen verunsichert fühlt.
Überholt der Autofahrer nun, oder doch noch nicht?
— solche Gedanken gingen ihr dann durch den Kopf.
Politiker desinformieren, indem sie Bedenken einfach nicht ernst nehmen und Fragen mit Verfehlung des Themas beantworten (1 2 3 4 5). Politiker, geben vor, sich für den Fahrradverkehr einzusetzen, tun aber das Gegenteil. Die öffentliche Antwort des Auch-Radfahrers und Juristen Bernhard Seidenath deckt gleich einen erheblichen Teil aller sonst nur vereinzelt zu vernehmenden “Argumente” ab, man sollte sie gründlich lesen. Lokalpolitiker wollen Radwege, weigern sich aber, die Behörden zu kontrollieren, wie etwa die Oldenburgische CDU.
Die Frage Und wie mache ich auch noch den Radverkehr platt?
wußte Ingo Keck zu beantworten.
Radwege, Radstreifen, Suggestivstreifen (“Sicherheitsstreifen”).
Im Zusammenhang damit Ampelgrünzeiten verkürzen (mit Fußgängerampeln zusammenlegen oder wegen Problemen mit Rechtsabbiegern radikal verkürzen) und unbequeme Führungen verwenden.
Radabstellanlagen bauen, die an blödsinnigen Orten stehen, zu knapp kalkuliert sind, unbequem zu bedienen sind (+Schmutzfaktor), kein Einstellen von Anhängern erlauben. Zugleich sonstiges Abstellen ächten.
Zu jeder Gelegenheit auf die Gefahren des Radfahrens hinweisen.
Dazu passend: Mehr Sicherheit fuer Radfahrer fordern → Radwege, Radstreifen,…
Helme propagieren. Besonders wichtig bei Kindern (frühe Prägung).
Freigabe von Einbahnstraßen nur nach ausgiebiger Prüfung und nur mit Radstreifen/Radweg (linksseitig).
Wichtige Verbindungen (Brücken u.ä.) für den Radverkehr aus Sicherheitsgründen sperren (Ersatz bei Protest durch eine “Radfahrer absteigen“-Fussgängerbrücke).
Außerorts einseitige Radwege entlang von Bundesstraßen bauen (verhindert bei richtiger Ausführung (benutzungspflichtig nach StVO-VwV) fast jeglichen Überlandradverkehr). Bundesstraßen in Autobahnen oder KFZ-Straßen umwandeln.
Nichtfreigegebene Fußgängerzonen so legen, daß sie den Radverkehr möglichst blockieren. Fußgängerzonen grundsätzlich nicht freigeben.
Offiziell immer betonen, wie ökologisch Radfahren doch sei und Deiner Bewunderung darüber Ausdruck verleihen, daß die Radfahrer so vernünftig sind, wo doch das Auto so bequem und einfach ist.
Hab ich noch was vergessen?
Wenn Du es geschickt machst, stehst Du sogar noch als großer Wohltäter da (“Wir tun was für den Radverkehr – 30 km neue Radstreifen”, “Verkehrssicherheitsgewinnspiel – 1. Preis ein Radhelm”). Und durch die eigenständige Führung auf Radwegen/-streifen hast Du fast völlige Gestaltungsfreiheit ohne den Autoverkehr zu sehr behindern zu müssen.
Wer erkennt in welchen Punkten “seine” Stadt wieder?
Auch zur Beglückung der Wirtschaft diskriminiert und gefährdet die Politik Radfahrer und Fußgänger, wie ein Posting schön zusammenfaßt: Als der Beifahrer gestrichen wurde, hatten die LKW Fahrer protestiert, vor allem aus Angst, vom Schuldzuweiser getroffen zu werden. Doch sie wurden nicht (allzu hart) getroffen. Und noch weniger die Betreiber (Halter der LKW bzw. Speditionsunternehmer). Getroffen wurden vor allem die Opfer, denn sie sind nun “selbst schuld”, wenn sie den Gefahrenbereich von einer Maschine, die sie nicht selbst bedienen, falsch einschätzen. Das so eine Maschine “halb blind” durch den öffentlichen Verkehrsraum bewegt wird, ist dann einfach "höhere Gewalt", der man zu weichen hat.
Da das Fahrrad in jeder Hinsicht Umweltfreundlich ist, wird damit kräftig geworben von jenen, die dafür eintreten. Aber Achtung, neues vom Trixxer: Gerade Umweltbewegte und andere Nicht-Nur-Autofahrer sind gefährlich für den Radverkehr, auf ihre Weise.

Dieser Radfahrstreifen ist wirklich rundum gelungen, freut sich der ADFC Dresden in “Die Speiche” März 2007 über diese Konstruktion, die man auf Fahrbahnen aus gutem Grunde nie findet.
Der ADFC findet Radwege und Malereien gut, was ja völlig ausreichend für Fußgänger auf Rädern ist, denn schließlich gilt Ein normaler Radler ist etwa 15 Stundenkilometer schnell
. Das österreichische Pendant ARGUS (Die Radlobby
) verarscht darüber hinaus, indem es sich mit Was die ARGUS im Laufe der Jahre erreicht hat, kann sich sehen lassen Es sind nur Maßnahmen aufgelistet, die wir vorgeschlagen haben.
selbst feiert und unter den Beispielen dann faule Eier wie dieses bringt: Diese Radverbindung war dringend notwendig, denn es ist nicht jedermanns Sache, auf der Straße in dem starken Verkehr zu fahren. Die ARGUS erinnert aber daran, dass es ein Geh- und Radweg ist und fordert alle Radfahrer auf, Rücksicht auf die Fußgänger zu nehmen. Außerdem gibt es viele Hausausgänge, und daher sollte es dementsprechend vorsichtig und langsam gefahren werden.
. Vielleicht ist der Radverkehr für ARGUS auch einfach nicht im starken Verkehr
enthalten.
Die IG-Fahrrad macht mit Ghost-Bikes Angst vorm Fahrrad fahren, obwohl sie doch betreibt Lobbying für RadfahrerInnen und betreibt Informationsarbeit für RadfahrerInnen und Imagekampagnen pro Rad
.
Auch beim VCD gibt es reichlich negative Fundstellen zu Radwege und Co. zu finden. Die österreichische Version VCÖ stellt fest, Häufige Unfallursachen sind das Übersehen werden, etwa bei Kreuzungen von Radweg und Straße
, träumt aber gleichzeitig, dass viele Radfahrunfälle durch eine bessere Infrastruktur vermeidbar sind. So erhöhen Radwege entlang von Freilandstraßen die Sicherheit beim Radfahren deutlich.
. Beides kann man offenbar nirgends nachlesen, denn eine Bezugsmöglichkeit der Untersuchung wird weder auf der Webseite noch per Mail angegeben. Kein Wunder, schließlich wollen die ja auch Radwege als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Das man gar auf der Fahrbahn fahren könnte, kommt denen gar nicht erst in den Sinn, Wer in die Arbeit radeln möchte, braucht einen kurzen Weg, am besten entlang einer bestehenden Landesstraße
.
Sogar der BUND fordert Radstreifen (1 2). Martin Schlegel, Verkehrsreferent des BUND Berlin antwortete auf meine Mail, Es geht uns vielmehr um Radstreifen auf der Fahrbahn, deren Nutzen für die Verkehrssicherheit unumstritten ist. Gerade in Berlin, wo ein Großteil der Autofahrer aus rücksichtslosen Rasern besteht, ist diese optische Trennung unbedingt notwendig!
, blieb aber auch nach einer weiteren Nachfrage Belege schuldig. Ebenso aufschlußreich ist, daß auch dieser Verein nicht etwa die Täter in Ghettos sperren will.
Dem Bund deutscher Radfahrer scheint der Gedanke, Sicherheit im Straßenverkehr kaufen zu können, nicht abwegig: Der BDR ist der Auffassung, dass von der Pflicht zur Benutzung von Radwegen solche Radfahrer ausgenommen sein sollen, die zu Trainings- oder Sportzwecken (mit Lizenz beispielsweise) unterwegs sind
. Eine Bürgerinitiative gegen ein unsinniges Straßenverkehrsprojekt
will viele Schrott-Wege und meint, nur auf solchen könne man überhaupt Fahrrad fahren. Pro Velo ignoriert sein Wissen und verlangt Helm. Round Table lenkt ebenfalls von der wesentlichen Ursache beim Toten Winkel ab (1 2). Hinweise dazu werden weder beachtet noch ins Gästebuch aufgenommen.
Der Naturschutzbund meint laut taz, Das Thema “Fahrrad als Autoersatz” sei hochaktuell
und Solange es nicht ausreichend Verkehrswege gebe und die Radler in einer Wolke aus Abgasen fahren müssten, sei das Radeln wenig attraktiv.
Demnach sind für den NABU Radfahrer auf Fahrbahnen unvorstellbar. Touristische Wege sind nicht gemeint, sondern Radwege an existierenden Straßen sollen gebaut werden. Auf diesen ist selbstverständlich die Abgasdichte gegenüber Fahrbahnen ganz wesentlich reduziert.
Da beklagt in der NWZ unter Blick für die Radler schärfen
der ADFC Ammerland, er sei bei den bisherigen Regelungen der Kreisverkehre nicht eingebunden gewesen
, um dann statt etwas Ernsthaftem nur Zebrastreifen und ein wenig Kosmetik vorzuschlagen, nämlich die Schilder “Kreisverkehr” und etwas vorzuziehen. Das Radfahrer der Sicherheit wegen gerade im Kreisverkehr auf die Fahrbahn gehören, kommt natürlich nicht in den Sinn. Das ist übrigens derselbe Verein, der, über meine Widersprüche Zwischenahn informiert, meinte, sowas sei ja meist sowieso nur ideologischer Kram
.
Die Plattform Unser Klosterneuburg (Abwehrkampf gegen ein unsinniges Straßenverkehrsprojekt
) kämpft mit Frontmann Bernd Schweeger (‘Rad-Fan’ Schweeger kritisiert Radweg-Bau
), womöglich mit 30 Silberlingen bezahlt, gegen den Fahrradverkehr:
.Es wird immer nach der vergoldeten Superlösung gesucht. Das wird den Ausbau der Radwege sehr verlangsamen, weil das sehr viel Geld kostet
, kritisiert Schweeger, daß satte 145.000 Euro in zwei Strecken gepulvert werden. Man braucht nicht unbedingt den vollen Ausbau
, meint er aus eigener Erfahrung: In Wien sind manche Passagen abenteuerlich eng, aber es geht auch.
Schweegers Appell an die Planer: Auch billigere Varianten andenken, weil es um die möglichst rasche Herstellung eines Radwegenetzes geht, um mehr Fahrrad-Verkehr im Gemeindegebiet zu ermöglichen.
Die Bürgerinitiative Sichere Detmolder Straße fordert überall unzumutbare Wege: An allen innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen in Bielefeld, an denen nicht Tempo 30 vorgeschrieben ist, müssen beim Umbau, Ausbau und Neubau Radwege von mindestens 1 Meter Breite angelegt werden!
Der eine Meter ist laut Mail zwar ein Versehen, man rechnet aber einen Sicherheitsstreifen hinzu und damit, daß die Behörden sich an die Vorschriften halten. Zur Begründung für solche untragbare Pisten werden auch hier Omas und Kinder vorgeschoben und zuletzt behauptet, Wir wollen einen sinnvollen Umbau
.
Wenn alles nichts hilft, muß halt der gemeine Bürger in Schwarzarbeit ran. Mehr Sicherheit für Radfahrer
zeigt eine Gruppe beim Spatenstich, das in der Hand. An die leere Straße wird eine Wassergebundene Buckelpiste gebaut. In Warendorf wurde eine neue Steinchenpiste als Erfolg der Eigeninitiative gefeiert.
Weitere: 1
Man sieht: Tatsächlich haben Radfahrer keine Freunde, denn auch diejenigen, die eigentlich auf deren Seite stehen sollten, wenden sich gegen ihn.
Die Behörden setzen die Beschlüsse der Politik um, wobei sie unbedingt die Rechtslage einhalten, wozu sie sich auch wissenschaftlicher Erkenntnisse bedienen.
Behörden verstoßen gegen Vorschriften, systematisch, gegen eindeutige Bestimmungen. Es sind die Behörden, die entgegen der Rechtslage alles wie von der Politik gefordert beblauen. Selten kommen sie ihren Aufgaben, Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften, nach, wenn es um den Radverkehr geht.
Wie zum Beispiel Bad Zwischenahn, welches nach einem Widerspruch gegen Blau trotz eindeutigen Verbotes erstmal weitere Schilder in aufstellte. In sämtlichen anderen Zonen, sogar Zone 20, wurden die Schilder stehen gelassen. Zwischenahn verweigert darüber hinaus die Umsetzung der Vorgaben übergeordneter Behörden. Die lokale Behörde läßt auch regelmäßig Radfahrer gefährden. Damit man mehr beblauen kann, werden Zonen-Schilder umgesetzt oder statt diesen Tempo-30-Schilder aufgestellt (1 2).
was den Kreisverkehr Yorckplatz betrifft, geben wir Ihnen Recht, dass markierte Radstreifen nicht mehr zulässig sind. Zur Zeit des Baues des Kreisverkehres, vor ca. 20 Jahren, waren es noch andere Vorgaben, die umgesetzt werden mussten. Nach Aussage der Polizei sind hier keine Unfallauffälligkeiten aufgezeichnet, sodass wir die Radstreifenmarkierung belassen, bis eine Deckensanierung für den Yorckplatz ansteht. Wir bitten um Ihr Verständnis.
‘das wir vorsätzlich gegen geltendes Recht verstoßen und dabei Radfahrer gefährden’ kann man es fortsetzen.
Bottrup und Speckenbüttel entdecken Änderungen von vor 10 Jahren als Neu. Herford baut für Mehr Sicherheit durch Bürger-Radweg an der Laarer Straße
einseitig und wesentlich zu schmal.
Wer von
schwächeren Verkehrsteilnehmern
redet, will damit Ungleichheit säen, um verkehrsbeschränkende Maßnahmen durchzusetzen. Sind bei diesem Vergleich Radfahrer erwähnt, egal ob als Schwächere
oder Stärkere
, treffen die Einschränkungen fast immer den Radverkehr.
Bernd Sluka
Nicht nur gegen Vorschriften verstoßen Behörden, wenn sie Radfahrer gefährden, indem sie ihnen ohne jede Warnung Hindernisse in den Weg stellen, die zu Unfällen führen (1 2 3 4 5 6 7). Auf Fahrbahnen trauen sie sich das nicht. Dabei sollen sie doch Maßnahmen gegen Autofahrer sein.
Behörden verweigern die Umsetzung, sollte man sich doch bei der Widerspruchsbehörde oder vor Gericht durchsetzen, denn in Deutschland sind keine Zwangsmittel gegenüber Verwaltungsbehörden vorgesehen. Die Logik, die dahinter steht: Da die Verwaltung an geltendes Recht gebunden ist, wird, quasi als Naturgesetz, sie das ausführen, was sie muß. Da sie dies muß, besteht keine Notwendigkeit, die Durchführung aufzwingen zu müssen.
Behörden machen Radwege zu Gehwege, man kann sie oft kaum unterscheiden (1 2 3 4 5). Das wird nicht nur durch den baulichen Zustand besorgt, man stellt bei gleichem Aussehen an unterschiedlichen Stellen verschiedene Schilder auf. Sowas sollte mal auf Fahrbahnen gemacht werden, da käme gleich der ADAC angerannt und ließe seine Muskeln spielen.
Wozu Radwege dienen, sagt der Nordenhamer Bürgermeister Rolf Blumenberg: Weil der Radweg von der Hauptstraße “abgenommen” würde, würde sich so auch die Breite der Landesstraße verringern und vielleicht den Durchgangsverkehr bremsen
und Eigentlich war der Radweg nur als Mittel zum Zweck gedacht, um so eine neue Asphaltdecke auf der Hauptstraße zu bekommen.
Harmloses ist Gefährlich, so täuscht zum Beispiel Gerd Päßler, Fachbereichsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung, die Öffentlichkeit, entgegen allen Statistiken und Erkenntnissen: Radfahrer müssten beim Linksabbiegen über zwei Spuren fahren und sind aufgrund ihres langsamen Fortkommens eine Gefährdung für andere.
.
Behörden behindern den Fahrradverkehr, schließlich sind Radfahrer den Autos im Wege, und müssen dann zu Fußgängern auf Rädern gemacht werden, zum Beispiel, indem man sie von der Fahrbahn verbannt. Das fällt besonders einfach, sobald besorgte Bürger in Aktion treten und konsequenterweise Radweg und Gehweg gleichsetzen. Wenn in Schöneberg unsere Kinder früh zum Schulbus in den Ort gehen, müssen sie auf der Bundesstraße laufen
, fordert man immer wieder, dass hier ein Radweg gebaut wird.
. Ebenso in Obenstrohe, für die Kinder mehrerer Schulen und weil Viele Familien aus Obenstrohe würden auch gern ungefährdet zum Mühlenteich wandern.
, muß der kombinierte Rad-/Fußweg
, ähhh Wanderweg, so schnell wie möglich gebaut werden.
. In Kornwestheim heißt es zur Begründung eines Umweges einfach Bequemlichkeit für Radfahrer ist rechtlich nicht relevant
: Allerdings werden es die Fahrradfahrer, die gen Süden unterwegs sind, in Zukunft ein wenig schwerer haben. Denn die Fahrradspur auf der Westseite soll nach den jetzigen Planungen hinter dem neu gestalteten Parkplatz her bis hinunter zur Kurve des Eichenwegs führen, wo die Radler den Eichenweg überqueren und wieder hoch zur Kreuzung Stuttgarter Straße/Kornbühlstraße fahren sollen.
und Allerdings betonte Nemetz auch, dass die Lösung vielleicht nicht ganz komfortabel sei, es aber um die Sicherheit des Übergangs ginge.
Wenn Radwege allein nicht genug behindern, werden Marathon-Fahrer zu Touristen-Torklern gemacht. Oder man ergänzt das Bauliche durch Formalien, wie etwa 5 mal beim links abbiegen.
Während das “Hindernis” Radfahrer oft genug zu Unrecht von den Fahrbahnen entfernt wird, darf alles mögliche auf Radwegen abgestellt werden, zum Beispiel Autos, was sich ja nun besonders leicht verfolgen läßt. Spätestens schmale Gehwege daneben zeigen an, das Radfahrer als minderwertig gelten.
Aussuchen der Verkehrsfläche dürfen sich auf Geheiß der Behörden ausschließlich Radfahrer nicht. Trotz vielfacher Straßenbegleitung gibt es keine Autobahnbenutzungspflicht, selbst Lkw im Fernverkehr mit ihren hohen Sicherheitsrisiko werden nicht auf sie verwiesen. Bei mehreren Fahrstreifen normaler Fahrbahnen besteht zumindestens zwischen ihnen eine Wahl, für die Motorisierten. Verkehrsberuhigter Bereiche und Shared Space sei Dank trifft auch immer weniger zu, daß Fußgänger sich den Straßenteil nicht aussuchen dürfen.
Weil die zur Verdrängung der Radfahrer notwendigen Flächen Geld kosten, welches viel lieber (und reichlich) für den MIV ausgegeben wird, wartet man sie nicht oder spart sie sich mittels gleich ganz. Wenn auch das ausgeschlossen ist, wird auf Umwege verwiesen. Der Norderstedter Baudezernent Thomas Bosse bestrafte Radfahrer gleichzeitig indirekt als Naturschädlinge, denn die Radwege könnten nur verbreitert werden, wenn die alten Bäume fallen. Das aber wolle niemand. Hier biete sich eine Umgehung über die Kirchenstraße an.
. In Werdau baut man eine Straße ausschließlich für Gasgeber, verweist dann die Radfahrer auf Umwege und verdreht zuletzt Ursache und Wirkung mit Radfahrer müssten beim Linksabbiegen über zwei Spuren fahren und sind aufgrund ihres langsamen Fortkommens eine Gefährdung für andere.
Kommunen lügen. 87 Prozent der deutschen Städte und Gemeinden nehmen Radverkehrsförderung sehr ernst
gegen Die Mehrzahl der Gemeinden plant nicht, die erforderlich und durch die VwV-StVO verbindlich festgelegten Radwegqualitäten einzuführen.
, obwohl letzteres die Pflicht und Voraussetzung für ersteres, die Kür, ist. So weigert sich Oldenburg offen und seit 11 Jahren, blaue Schilder zu entfernen.
Da viele dieser beschilderten Radwege unzumutbar schmal oder holprig sind, hat die oberste Landesbehörde die Kriterien der Verwaltungsvorschrift per Ausnahmegenehmigung pauschal außer Kraft gesetzt. Mittel für die Verbesserung der unzureichenden Radwege sind im Haushalt nicht vorgesehen.
, zitierte RadZeit mal.
Der Berliner Stadtbaurat Andreas Geisel begründete laut Berliner Zeitung mit der für andere Anlagen nicht ausreichenden Breite der vierspurigen Straße.
Selbstverständlich lügen auch Behördenvertreter kleiner Kaffs, wie zum Beispiel in Glauchau, wo man während des Winters angeblich der Sicherheit wegen die blauen Schilder entfernt. Entweder will man sich die Wartung sparen oder die Fahrbahn ist doch nicht gefährlich.
In noch kleineren Kaffs meint man, Radfahrer per Schild zu Fußgängern machen zu können. Erst wird Weg wird zugunsten des Kfz-Verkehrs baulich verengt, und als sich jemand beschwert, wird aufgestellt.
Während die Stadt Autofahrern sogar kostenloses Parken in der Innenstadt verspricht, sollen Fahrräder verboten werden.
, so handelt Klagenfurt anläßlich der Fußball-EM, weil sie als Wurfgeschosse missbraucht werden könnten
(1 2). Um gefährliche Situationen im Bereich der Rheinbrücken zu vermeiden
, werden diese zu Sylvester hauptsächlich für Radfahrer und Fußgänger gesperrt, Autos dürfen jedenfalls die Zoobrücke weiterhin befahren. Die Nicht-Motorisierten sind also die Gefährder.
Da wird ein Neuer Radweg zu Hosenfelds Freibad
gebaut, der Für die Radfahrer und Fußgänger wird das mehr Sicherheit bringen
, obwohl es Klagen über zu schnelle Autofahrer
gibt und Radfahrer müssen künftig beim Freibad die Landesstraße überqueren.
Interessant, wie man absichtlich Unfälle herbei baut.
Radfahrer werden zu ihrem angeblichem Schutz gefährdet: Der Weg wird verengt durch Aufschüttungen und dadurch getarnte Wackersteine.
Radfahrer zu verdrängen hat in den Ämtern hohe Priorität. So muß man unbedingt das Abstellen von Fahrrädern vor den Bahnhöfen verbieten und widerrechtlich abschleppen (1 2 3 3 4 5 6 7). In den ersten beiden Fällen sollte es wohl zur Förderung der kostenpflichtigen Abstellstationen dienen. Lüneburg stellte dazu mit “Abstellen von Fahrrädern max. 15 Min.” auf, was auch deshalb sinnlos ist, weil ja das blaue Schild Parken weder zuläßt, noch verbietet, das Zusatzschild es somit nicht einschränken kann. Auch anders wird behindert. Gleichzeitig werden Autos auch offiziell auf Gehwegen geduldet. Radfahrer werden auch mittels Ampeln verdrängt, meint Joseph Terner:
Radfahrer sind langsam.
Eine moderne Verkehrsbehörde löst das Problem so, daß ein Radfahrer grundsätzlich bei rot an jeder LZA in ihrem Einflußbereich ankommt. Anschließend darf er ein Knöpfchen betätigen und ein bis zwei Minuten auf die fünf Sekunden lange Grünphase warten. Damit ist auch klar, was der Radfahrer zu tun hat, wenn auf eine derartige Grün zeigende LZA zufährt — er betrachtet das Grünlicht einfach als Ersatzgelb.
Ist das Konzept Nr. 2 flächendeckend realisiert, ist Nr. 1 automatisch auch erfüllt.
Alleinnutzungsansprüche der Autofahrer werden durch tatkräftige Behörden praktisch permanent erfüllt (1 2 3). Auch durch die Mängel und indem man Radfahrer zu ihrer Sicherheit in Schutzhaft nimmt. In welcher Form auch immer das geschieht, es wird von jederman registriert.
Radwege sind das Resultat von angeblicher Fürsorge und tatsächlicher Tatenlosigkeit, wie Bilder aus aller Welt zeigen (1 2 3 4 5 6 7 8 9 10). Es wird immer nur getan, was niemanden sonst weh tut, nur restliche Flächen und damit nur minimaler Platz, bestenfalls erträglicher Zustand, nur minimale Grünphasen an Ampeln, keine oder mangelhafte Wartung. Der Radfahrer bekommt die Reste, die andere übrig lassen, anderes darf er nicht in Anspruch nehmen. Auf der anderen Seite werden Perlen vor die Säue geworfen, woraus der Alleinnutzungsanspruch der Autofahrer resultieren dürfte. Manchmal macht man Radfahrer auch erklärtermaßen zu Fußgängern, per Geschwindigkeitsbegrenzung (1 2 3).
Radverkehr ist Freizeit, meinen die Ausführenden:
. Auf Freizeit und Familie kommt es also an, alle anderen sollen sich gefälligst genau so verhalten. Google zeigt eine leere Landstraße. Wäre es tatsächlich gefährlich gewesen, hätte es Unfälle gegeben, deretwegen die Sache nicht über 10 Jahre gedauert hätte, und es wäre erwähnt worden.Der Radweg schließe eine Lücke im Freizeitangebot
, sagte Winkler. Inzwischen sei ein familienfreundlicher Rundweg entstanden, der bis nach Sievershütten führe. Oersdorfs Bürgermeister Mündlein betont einen weiteren Vorteil: Der Weg schaffe mehr Sicherheit, da Radfahrer und Fußgänger nicht mehr auf der engen Landstraße unterwegs seien. Das war gefährlich
, berichtet Mündlein, der übrigens als einer der wenigen Teilnehmer der Eröffnungsradtour einen Fahrradhelm trug.
Wo Autos nicht fahren, darf der Weg ruhig schlecht sein. Hannover:
Es gab hier in Hannover mal einen Radweg, der gleichzeitig als Zufahrt für ein paar Kleingärten diente, also pro Tag vielleicht von 10 Autos benutzt wurde. Schön glatt asphaltiert und beleuchtet. Im Zuge einer Baumaßnahme wurde die Zufahrt zu den Kleingärten geändert. Sofort wurde der Asphalt vom Radeg gefräst, die Lampen abmontiert und eine staubige, bei Regen matschige Splittdecke aufgelegt. Nach wenigen Wochen wurde der Weg nochmal als Zufahrt zu den Kleingärten benötigt: Splitt abgeräumt, Asphalt drauf, neue Lampen. Als er dann als Gartenzufahrt ganz überflüssig wurde, hat man ihn auch ganz abgeräumt, ein paar dicke Baumstämme drüber und das ganze so gut getarnt, das im nächsten Winter der städtische Schneepflug beim Versuch den nicht mehr vorhandenen Weg zu räumen, in die Baumstämme gekracht ist. Als Radfahrer fährt man jetzt auf Trampelpfaden über einen Hundeauslaufplatz.
Frankfurt: diese Fahrradstraßen sind so ziemlich die einzigen für Fahrzeugverkehr vorgesehenen innerstädtischen Straßen welche nicht asphaltiert, sondern mit irgendwelchem komischen Pflaster belegt. Wenn man diese ‘Zeilumfahrung’ zu fahren versucht, fängt es pünktlich mit dem Fahrradstraßenschild gar fürchterlich an zu rappeln. Das stört Radfahrer mehr als Autofahrer.
Wegen Baumaßnahmen wurde Tempo 30 aufgestellt und und , damit sich für Autos auch ja nichts ändert, während Radfahrer zu Fußgängern werden sollen, weil es sowieso schon voll ist.
Behörden mißbrauchen Radfahrer. Langenfeld: Die Markierung
[Angebotsstreifen] soll aber bewirken, dass das Tempo der Autos auf der Jahnstraße und ebenso die Unfallgefahr nachhaltig gesenkt wird.
Anstatt ein Tempolimit durchzusetzen, werden andere Verkehrsteilnehmer mißbraucht.
Vorurteile und Diskriminierung regieren auch bei den Polizeien (1 2 3 4 5 6 (Auflösung) 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20), deren Meldungen eine Grundlage der Hetze in den Medien sind, wenn Vorgänge verfälscht werden, oder zum Beispiel in Abwesenheit jeder Sachkenntnis versucht wird, Radfahrer abzukassieren, was ja auch meistens gelinkt.
Ein Beispiel dafür brachte Stefan Zickenrott zur Reaktion der Polizei auf ein Urteil zu Bremsen an Fixies.
Schon komisch, da werden Jahrzehntelang in Deutschland an ahnungslose Kunden Baumarkträder mit fast wirkungslosen Bremsen verkauft, da gibt es immer noch reichlich Kinderfahrräder deren Bremsen ab Werk so schwergängig sind das die Kinder damit keine nennenswerte Bremswirkung erzielen können und dann kommt da ein Fahrradfahrer mit einer funktionierenden Bremse deren Konzeption der Polizei nicht gefällt und siehe da: Auf einmal sieht die Polizei/ein Polizist Handlungsbedarf bei der konkretisierung der Fahrradbremsen.
Ausreden, wie sie die Polizei für Autofahrer (er)findet, gibt es für Radfahrer nie zu hören.
Der Fahrer sei mit seinem Mercedes weder zu schnell gefahren noch alkoholisiert gewesen, sagte die Polizei, er habe im Dunklen die vier Menschen einfach nicht sehen können.
, der Ärmste, dabei hatte er doch 150 Watt Beleuchtung und das Licht von den Gebäuden auf seiner Seite. Für dieselbe Polizei sind die Klauer eines 50-km/h-Schildes Schuld, wenn eine ortsunkundige PKW-Führerin
dem Kurvenverlauf nicht mehr folgen konnte und in den rechtsseitigen Graben fuhr.
. In Bottrop gaben Polizisten an, am Unfallort habe die Sonne sehr tief gestanden und der Radfahrer sei aus dem Schatten heraus erschienen.
, selbst Schuld am eigenen Tod ist der, was fährt der auch im Schatten, wenn die anderen Sonne haben und nichts sehen können.
Gleichzeitig hätte dieselbe Polizei allen Grund, sich einfach mal selbst aufzuschreiben (1 2 3 4 4 5 6 7 8 9).
Wie die Verfälschung funktioniert und Medien gefüttert werden, zeigt ein Vorfall in Bonn, bei dem ein Bus einem anderen auffuhr, weil dieser angeblich wegen eines Radfahrers notbremsen mußte. Nicht einmal die Beschreibung der Örtlichkeit stimmt, der Radfahrer wird aber schon in der Überschrift uneingeschränkt Schuldig gesprochen. Ähnliches passierte hier, als ein Auto einem Fahrschulwagen auffuhr, weil dieser wegen eines Radfahrers bremste. Vom Auffahrer ist nur als Opfer die Rede. Eine andere Runde läutete die Bonner Polizei mit der Meldung ein, eine Radfahrerin hätte einen Linienbus zur Vollbremsung gezwungen
und somit Fahrgäste verletzt. Auch hier wieder ist bereits die Örtlichkeit ein Resultat der Fantasie, denn den Radfahrstreifen gibt es nicht und der Fahrstreifen ist schmal, das sondern geriet auf den Fahrstreifen
vom Radfahrstreifen her somit nicht möglich.
Sobald Täter auf einem Fahrrad sitzen, zum Beispiel beim Abtreten eines Spiegels vom Auto, werden sie der Gruppe der Radfahrer zugeordnet, obwohl das Fahrrad mit der Tat überhaupt nichts zu tun hat und obwohl andere es ebenfalls tun. Da wird jemand wegen Drogen und Haftbefehl festgenommen, aber Kein Licht am Fahrrad: Gefängnis
posaunt.
Radfahrer und Fahrräder unterliegen einer stärkeren Kontrolle, als die Motorisierten (1 2 3). So werden Kontrollen von Autos öfter offiziell angekündigt (in Oldenburg häufig oder immer), entsprechende Warn-Dienste gibt es ebenfalls, als die von Radfahrern (nie). Gleichzeitig werden letztere aber öfter Medial begleitet, manches mal in Richtung Rüpel-Radler, während erstere als Abzocke qualifiziert werden. Defekte an Fahrrädern, meistens die Beleuchtung, werden immer wieder angeprangert und verfolgt, während Autos unbehelligt bleiben. Auch Fehlverhalten, welches selten Sicherheitsrelevant ist, wird bei Radfahrern stärker verfolgt, oder medial so getan, als bei Autofahrern, bei denen es zudem oft zu Unfällen führt. Mitunter werden Kontrollen von Autofahrern verweigert und anschließend Radwege gefordert. Und am Schluß, wenn die Statistik ganz klar ausweist, wer im Verkehr tatsächlich die Rüpel sind und wer die Opfer, kommt der nächste Punkt.
Weil dieses noch nicht reicht, dürfen nun in Bayern die noch weniger auskennenden Parkraumüberwacher mitmischen, natürlich ausschließlich gegen Radfahrer — Verstöße gegen Blau, Fahrradstraße und Radfahrern auf Gehwegen, Dagegen wurde meine Frage, ob die illegale Benutzung von Fußgängerzonen mit Pkw oder Lkw nun auch geahndet werden darf, verneint
.
Repressive Maßnahmen, wie etwa die Kontrollen, werden mit Gleichberechtigung und mangelnder Rücksicht begründet, wohl wissend, daß beides nicht zutrifft, insbesondere Fahrrad und Auto weder gleich sind noch gleich behandelt werden (1). In Kaarst zum Beispiel findet man überhaupt nichts dabei, daß massenhaft Autofahrer gegen die StVO verstoßen, indem sie in Zone 30 schneller fahren (V85% 44 km/h, trotz regelmäßiger Überwachung) und lügt Die Erfahrung zeigt, dass meistens das subjektive Empfinden der zu hohen Geschwindigkeit mit der Realität nicht übereinstimmt.
. Bei Radfahrern hingegen wird auch systematisch verfolgt.
Während sonst Ursachen und Täter unter die Ermittlungslupe genommen werden, sind es beim Radverkehr die Opfer (1 2). Man ersetze die Radfahrer in Viel zu oft verunglücken Radfahrer: Erst am Dienstag starb ein 59-jähriger Fahrradfahrer in Wellingsbüttel (MOPO berichtete). Jetzt startet die Polizei zahlreiche Fahrrad-Großkontrollen.
durch eine leicht abgrenzbare Bevölkerungsgruppe und male sich aus, wie sich die Schreibtische mit Protestnoten von Gleichstellungsbeauftragten und Menschenrechtsvereinen füllen. Eine Möglichkeit: Viel zu oft werden Frauen vergewaltigt: Erst am Dienstag starb eine 19-jährige bei einem Überfall in Wellingsbüttel (MOPO berichtete). Jetzt startet die Polizei zahlreiche Frauen-Großkontrollen. 50 Beamte kontrollierten gestern an acht Parks bis in den frühen Morgen hinein. Unter anderem an Schanzenstraße und Bahrenfelder Straße. Künftig soll monatlich auf den Parkwegen kontrolliert werden. Denn auch, wenn oft die Schuld bei den Männern liegt, trifft es die Frauen bei einer Vergewaltigung meist am Härtesten. Deshalb sollen die Kontrollen die Frauen besonders für Sicherheit und korrektes Verhalten sensibilisieren.
Rücksicht wird von Bedrängten verlangt, nicht von den Tätern (1). Dadurch, daß Polizeien diese als normal akzeptieren, wird die von allen geforderte Rücksichtnahme eine allein an Radfahrer adressierte Pflicht. Oft folgen dann Kontrollmaßnahmen und Verwarnungen gegen die Radfahrer. Die Täter werden so laufend in ihrem Tun bestärkt, und die Radfahrer sind die Dummen.
Radfahrer sind minderwertig, weshalb ihre Aussagen und Beweise nicht vonnöten sind und Anzeigen abgemeiert werden (1 2 3 4). Was auch immer gegen den Radverkehr angestellt wird, scheint belanglos zu sein, hingegen schon bei Kleinigkeiten gegen Auto und Lkw voller Elan an den Tag gelegt und wild Verantwortlichkeiten konstruiert werden (1 2 2 3).
Falsches Spiel mit Roger Rabbit. So führt die kölner Polizei an einem Tag 3 Unfälle wegen plötzlich geöffneter Autotüren auf ohne Hinweis auf das, was man von Autofahrern erwarten kann und von Richtern verlangt wird, sondern empfiehlt den Radfahrern statt passendem Abstand immer einen Fahrradhelm zu tragen
.
Die Justiz mit ihren Vorurteilen hält Autofahrer für Engel, wo Radfahrer dauernd lügen (1 2 3 4 5 6 7 8 9 10). Während gegen Autofahrer nach gefährlichen Aktionen selbst bei weiteren Zeugen nicht vorgegangen wird, reichen gegen Radfahrer schon einfache Behauptungen eines einzelnen Autofahrers. Ohne vorher einen Blick in die Paragrafen zu tun, werden Behauptungen aufgestellt, die zwar offensichtlich falsch sind, die der Radfahrer aber trotzdem erst einmal widerlegen muß. Richter lassen billige Ausreden gelten. Wenns Opfer ebenfalls motorisiert war, sieht es freilich ganz anders aus, da ist der Lappen ganz schnell weg und es gibt umfangreiche Ermittlungen.
Selbstjustiz wird belohnt, indem deren Verfolgung von Staatsorganen abgewehrt und Verfahren gegen Autofahrer eingestellt werden (1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13).
Radfahrer sind minderwertig, denn bei ähnlichen Aktivitäten gegen andere Autofahrer, womöglich auf der Autobahn, ist der Führerschein weg und nennenswerte Strafe droht. Der Tot eines Radfahrers ist, wie unten aufgeführt, ähnlich zu bewerten wie das Werfen eines Kaffeebechers, welcher 1800 € Wert war, weil er auf ein Auto flog.
Radfahrer sind selbst Schuld, auch wenn es nicht um Auto- gegen Radfahrer geht. Das Landgericht Krefeld begründete
Zu Lasten des Bekl. ist weiterhin zu berücksichtigen, dass er im Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm trug. Zwar sind Fahrradfahrer straßenverkehrsrechtlich nicht zum Tragen eines Helmes verpflichtet, wie sich aus § 21a II StVO ergibt. Hieraus ergibt sich jedoch nicht, dass das Nichttragen eines Schutzhelmes einen Mitverschuldensvorwurf im Sinne des § 254 BGB nicht begründen kann…
Das Nichttragen eines Fahrradhelmes stellt eine solche Außerachtlassung der eigenen Interessen dar. Die Eignung von Schutzhelmen zur Vermeidung schwerer Schädel-Hirn-Traumata ist seit langem bekannt und wissenschaftlich belegt. Die Anwendung dieser Sorgfaltsmaßnahme ist auch jedermann wirtschaftlich zumutbar.
Man ersetze “Fahrradhelm” durch “Burka” oder “Radfahrer” durch “Autofahrer”. Bei ersteren ist der angebliche Schutz ebenso glaubhaft, bei letzterem nachgewiesen — und doch gäbe es in beiden Fällen eine solche Begründung nicht.
Da gurkt jemand verbotenerweise mit einem Sicherheitsrisiko über die Kreuzung, aber Richter Wassmann schiebt dem auf Grün und Sicherheit vertrauenden Opfer in geradezu lächerlicher Weise Schuld zu. Nicht nur, daß es sich im Verkehr eher nach Sicht als nach Gehör bewegt, und dieses auch soll, ist das Übertönen von Motoren nur mit extrem lauter Musik möglich.
Auch Gesetzgeber und Justiz diskriminieren. So verwundern im von He-Man regierten Land der Verfassungsfeinde, des Prangers, der Terroristen und der Sklaverei die Strafen unterhalb von positiven Fehldiagnosen für das Totfahren eines Radfahrers nicht (1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 12 13 14 15 16 17 17 17). Da lohnt es sich nicht mal, Leute zu kaufen, die das erledigen — und das praktisch ohne Risiko. Die notwendigen Bedingungen sind leicht zu merken: Man selber muß im Pkw sitzen und die unliebsame Person auf einem Fahrrad und es darf nicht nach Absicht aussehen (1 2 3 4). Radfahrer auf Radweg und Lkw sind von Vorteil. Eigentlich müßten natürlich die Verkehrsplaner schuldig gesprochen werden, die aber werden nicht einmal erwähnt, wenn es um den herbei gebauten Toten Winkel geht. Stattdessen tut man so, als wären die Lkw-Fahrer ranzunehmen, die für die Bedingungen jedenfalls nichts können.
Freie Fahrt fürs Auto will die Autolobby weiterhin (1 2). So wünscht der Auto Club Europa den Fahrradverkehr reduziert, indem (benutzungspflichtige) Radwege für Nicht-Radfahrer freigegeben werden (1 2). Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat will mehr Radwege, weil er trotz jahrzehntelangem Bau von Radwegen immer noch bei 12% liegt. Damit er weiter sinkt, unterstellt er Radfahrern Unfaires Verhalten im Verkehr und gibt passende Empfehlungen: Radwege dürfen nur in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung benutzt werden. Autofahrer rechnen meist nicht mit “Falschfahrern”
(oftmals vorgeschrieben), Gerade in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen empfiehlt es sich, langsamer zu fahren.
, natürlich nur, weil sollten immer Radwege benutzt werden
um dann aber abzusteigen und sich wie ein Fußgänger zu verhalten.
Der ADAC empfiehlt, Nicht auf der Fahrbahn fahren, wenn Radwege vorhanden sind.
, um dann typische Gefahren von Radwegen aufzuzählen.
Wenn es ums Fahrrad fahren geht, stellen sämtliche Medien das Nachdenken ein und mutieren zu Sprachrohre der Polizeien und Autolobbies. Selbst bei Zeitungen, denen ansonsten noch gute Qualität nachgesagt wird, sackt die Punktzahl gegen 0 ab. So konnte die Süddeutsche Zeitung eine Menge realer Radfahrer-Fallen aneinander reihen, gab 6 Wochen später aber ohne jede Nachfrage unter der Überschrift Rambos auf zwei Rädern
den offensichtlich gequirlten Mist der Polizei wieder.
Moden ziehen an ihnen nicht spurlos an ihnen vorrüber. So erkannte man bei Die Zeit 1969 die Gefährdung von Radfahrern, verschwieg aber die Ursachen und forderte Radfahr-Verbot zugunsten des Kfz-Verkehrs.
Medien verniedlichen den Fahrradverkehr mit Begriffen wie “Pedalritter”, “Radler” oder “Drahtesel”. Wann wird je ernsthaft von “Autlern”, “Blechbüchsen”, oder “Autlland” berichtet oder vom Spaß am “Auteln”?
Wenn die Meldung fürs Medium nicht genügend “Radl-Rambo” ist, sorgt es eben selbst dafür. Während die Polizei neutral berichtet, daß ein Auto auf ein anderes fuhr, weil ein Hund auf die Fahrbahn lief, weil ein Radfahrer gegen die Leine gefahren war… Was macht die Nordwest-Zeitung daraus: Nicht der Hintermann, sondern Ein Radfahrer hat einen Unfall verursacht
, indem er mit einem Fußgänger
kollidierte.
Was aus der jüngeren deutschen Geschichte mag einem wohl in den Sinn kommen, wenn man Überschriften wie Die Radlerpest
(Stern), Pharisäer auf zwei Rädern
(Die Welt), Der Terror fährt Rad
, Die Methoden der Rad-Terroristen
und Sätze wie Radfahrer sind zum Verkehrsrisiko geworden und bedrohen die öffentliche Ordnung
, Sie haben sich zu einer ökologischen und urbanen Pest entwickelt und streiten sich mit den Kampfhundhaltern um den untersten Rang der Skala gesellschaftlichen Ansehens.
oder Wo Radler massenhaft aufkreuzen, da herrscht Anarchie. Für Fußgänger, deren Knautschzone die Nase ist, sind sie die grüne Pest.
liest?
Worum gehts, wenn an des Radfahrers eigene Sicherheit appelliert wird? Ums Verbot. Der Wiener Kurier ließ Sätze schreiben, die identisch fürs Autofahren gelten:
, Es ist nicht nur gefährlich, es kann auch teuer werden
, warnt ARBÖ-Jurist Ralf Hasler vor dem Radfahren im Winter.denn Schnee und Matsch verlängern den Bremsweg
. Auch physikalische Gesetze werden mit beim Abbiegen rasten die Hardcore-Biker viel zu schnell in die Kurven.
ignoriert und die Gleichberechtigung muß auch noch schnell erwähnt werden, Für alle Verkehrsteilnehmer gilt der Vertrauensgrundsatz.
, nur nicht für Autofahrer, denn Wir appellieren an die Eigenverantwortung der Radler.
.
Der ORF machte nicht vorhandene Radwege zur Gefahrenquelle.
Radfahrer sind Rambo-Radler und gefährlich — das ist das Bild in den Medien (1 2 3 4 5 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17). Sie drängen sogar Bagger ab. Dieses objektiv scheinende Stammtischgelaber unterstellt Unverwundbarkeit, obwohl das Gegenteil zutrifft, oder Selbstmord-/-gefährdungsabsicht.
Nur ganz selten gibt es vernünftige Artikel, die das wichtige und richtige auf den Punkt bringen, wie zum Beispiel Radfahrkunde für Anfänger mit Radfahrer sind keine Fußgänger. So banal das klingt, so schwer ist es offenbar zu begreifen — von allen. Radfahrer gehören deswegen nie und nimmer auf den Gehsteig, sondern auf die Straße. Verludert und verwischt wurde dieses simple, einleuchtende Prinzip bloß von bescheuerten Verkehrsplanern, die gelbe Striche auf Gehsteige pinseln und Radampeln mit Fußwegampeln gleichschalten.