Widerspruch Oldenburg
Nur zur Alexanderstraße gibt es einen Widerspruch. Ofener Straße und Theaterwall wurde nicht weiter geführt.
Zur Sicherheit die Polizei
Am 2005-04-18 beantwortete PHK Eilers im Verkehrsausschuss einige Fragen der Grünen, unter anderem Wie schätzt die Polizei die Forderung ein, die blauen Schilder (Radwege) von den Radwegen zu entfernen, um den RadfahrerInnen frei zu stellen, ob sie die Fahrbahn oder den Radweg benutzen wollen?
Es waren zwar nicht meine Fragen, Schade, aber er machte trotzdem eine denkbar schlechte Figur.
- Als erstes mußten natürlich die Kinder vorgeschoben werden, die auf Gehwegen fahren müssen oder dürfen. Das gerade sie nicht auf solchen Wegen fahren sollten, darüber klärt einem mit ihren Unfallmeldungen jede lokale Tageszeitung auf.
Ich bin jedenfalls kein Kind und werde eine rechtswidrige Beschneidung meiner Rechte und Gefährdung meiner körperlichen Unversehrtheit nur deshalb, weil ich das selbe Fahrzeug wie Kinder benutze, nicht widerspruchslos hinnehmen.
(Frank Bokelmann)
- Die selbe Meinung einer Bürgerinitiative, die Eilers anführte, die deshalb unbedingt Blau im Eßkamp wieder haben wollte, ist völlig irrelevant zur Beurteilung der Verkehrssicherheit. Diese Meinung zeigt vielmehr, dass es nur um Gefühle geht oder um Freie Fahrt Für Autofahrer.
- Die Begründung dafür nannte Eilers sogleich: Die Beurteilung der Sicherheit sei schwierig. Na ja, wenns nur schwierig wäre… Zahlen hatte er jedenfalls nicht, außer den bekannten 4000 Unfällen im Jahr. Dafür aber die Feststellung, dass Unfälle auf Furten der Fahrbahn zugeordnet wurden. Wir erinnern uns: Auf den Furten gibt es die meisten durch Radwege induzierten Unfälle.
- Nicht erwähnen tat er hingegen, dass Oldenburger Radfahrer auf ihren Wegen fahren, sobald sie vorhanden sind, unabhängig von der an- oder abwesenheit von Blau.
Kurz gesagt: Der von StVO und VwV geforderte Nachweis der Erhöhung der Verkehrssicherheit durchs Blau ist auch in Oldenburg konsequent unterblieben. Trotzdem verkündete auch Eilers, dass man Radfahrer nicht überall auf die Fahrbahn lassen darf, der Sicherheit wegen.